The Evil Chicken - Kapital 6



Gargamel hatte seine Truppen gut strukturiert. Sieben normale Mauls standen unter einem Veteranen. Sieben Veteranen unterstanden einem Privet. Sieben Privets unter einem Marine und so weiter. Deshalb war es tragisch, als Gargamel nach sieben Jahren der Kolonisation des Nethers einen seiner Maul-Generäle vor den Kopf stieß, der bessere Bedingungen für seine Untergebenen forderte.

Mauls waren in, in den Boden gehauenen Höhlen untergebracht. Jeder hatte zwar seine eigene kleine Zelle, doch die war ohne jeden Komfort. Ein steinernes Bett und ein Nachttopf waren die einzigen Einrichtungsgegenstände.

General Zabijecie 5 hatte vermehrt Klagen von seinen Leuten gehört, die sich darüber und über die mangelnden Möglichkeiten körperlichen Trainings beschwerten. So war er zu seinem Herrn gekommen und hatte vorsichtig angefragt ob eine mögliche Verbesserung zu bekommen sei.

Gargamel hatte sich zu ihm umgedreht und gefragt: „Welchen Komfort brauchen Leichen?“

General Zabijecie war zusammengezuckt, als ihn der eisige Blick getroffen hatte und hatte um Verzeihung gebeten Gargamel belästigt zu haben.

Auf dem Rückweg zu seinem Quartier hatte er über das Geschehene nachgedacht. „Welche Treue“ hatte er sich gefragt „verdient ein Feldherr der seine Truppen nur als Kanonenfutter sieht?“

Zum ersten Mal in seinem künstlichen Leben zweifelte er an seinem Herrn und an dem Krieg. Doch nun, als er an die vielen Opfer dachte, überkam ihn mit einem mal Mitleid für die vielen Toten. Mitleid für die getöteten Phantome, Mitleid für seine eigenen Leute. Die ganze Nacht über wälzte er sich hin und her und als der Morgen graute, hatte er einen Entschluss gefasst.

Durch den Morgennebel schlich er aus der Unterkunft und ging nach Norden, dorthin wo das Phantomheer war. Im Gepäck hatte er Pläne für die fliegenden Schiffe Gargamels und die unverbrüchliche Treue seiner Truppen…

Samstag, 24 August , 2019 by Rodebert
Kommentar hinzufügen (1712 views)

The Evil Chicken - Kapital 5



Mit Feuer und Schwert fielen die Armeen Gargamels über den Rest der Welt her. Der Himmel verdunkelte sich als die Schiffe los flogen. Endlose Marschkolonnen verdunkelten die neuen Kontinente. Ihnen folgten fleißige Arbeiter, die hinter ihnen Bäume abholzten und Rohstoffe abtrugen.

Sämtliches Leben wurde niedergemacht, bevor es überhaupt an Widerstand denken konnte.

Gargamel hatte mit seinem Schlag Die Welt gänzlich unvorbereitet getroffen und so gelang es ihm innerhalb der ersten Tage ungeheure Landgewinne zu verzeichnen. Doch das währte nicht lange. Er hatte mit seinem ungeheuren Eroberungswahn hatte er Phantome aufgestört.

Sie waren die ersten ernstzunehmenden Gegner, denen er begegnete, jedoch konnten die Mauls vermehrt die Kämpfe für sich entscheiden. Der Himmel verfärbte sich blutigrot von den brennenden Schlachtfeldern, auf denen Tausende ihr Leben ließen.

Die Phantome wurde immer mehr zurückgedrängt.

Bald hatte Gargamel über zweitausend Kontinente unter seiner Kontrolle, jedoch waren seine Armeen merklich dezimiert. Die Phantome waren stärker als gedacht. Aus diesem Grund gab er seinen Armeen den Befehl weitere Eroberungen einzustellen. Er hatte vor die bis jetzt bebauten Gebiete zu bebauen und seine Kampfkraft wieder aufzustocken. Er überließ den Mauls die Planung für die Gebäude. Durch die Anhaltenden Gefechte hatten sie Taktische Fähigkeiten erlangt, die ihm nun zu Gute kamen.

Ein zerbrechlicher Frieden trat ein, der jederzeit wieder gebrochen werden konnte. Gargamel baute und baute. Seine Armeen wuchsen ins unermessliche, doch sein Machthunger war noch nicht gestillt. Laufend konstruierte er neue Waffen.

Für diese jedoch brauchte er einen äußerst seltenen Stoff. Obsidian. Obwohl man in der Tiefe der Welt Lava finden konnte war ihm dies nicht genug. Er baute Höllenportale und stieg in den Nether hinab. Dort fand er nicht nur Lava sondern auch neuen Wohnraum und Monster die ihm zu Diensten waren. Er stellte sich die Aufgabe nun auch den Nether zu Besiedeln. Der Frieden hatte eine unerwartete Verlängerung erfahren…

Freitag, 23 August , 2019 by Rodebert
Kommentar hinzufügen (942 views)