19,07,21: “Gutmenschaktion”



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“An alle aus NRW: Ich hoffe, dass es euch gut geht und ich hoffe, dass es bei euch bald wieder besser läuft. Ich hoffe, dass ich mit diesem Video dem ein oder anderen vielleicht auch ‘n bisschen Kraft geben kann.”

Neue Woche, neuer Unsinn!

Wenn ihr glaubt, dass unser großzügiger Geizhals mit seinem Hilfsappell bereits den Gipfel der Unverschämtheit erklommen hat, muss ich euch leider enttäuschen!

Ich wünschte wirklich, es wäre ein Witz, aber am Montagnachmittag übertraf Rainerle sich in “Vlog #073” erneut selbst, indem er sich für seine Ausgaben beim Pokémon GO-Event rechtfertigt und auf die glorreiche Idee kommt, Federdeckel, Fertiggerichte und Altkleider an die Opfer des Hochwassers zu spenden:

Der gestrige Vlog ist ausgefallen, weil der Sonntag eigentlich sein “Ruhetag” ist. (Zum Glück.)
Früher war der Sonntag ein Tag, an dem er seine “Ruhe hatte” und weder zur Arbeit gehen noch zuhause viel tun musse, doch inzwischen ist dieser Tag wegen der vielen Hater “ein ziemlich beschissener Tag” für ihn.
Gestern hat er sich nicht weiter mit dem Thema Hochwasser “auseinandergesetzt”, sondern stattdessen stundenlang “Pokémon GO” gedaddelt. (Man muss eben Prioritäten setzen.)

Ihn haben viele Nachrichten erreicht, in denen die Leute ihm vorwerfen, dass er für die Flutopfer nicht spenden, sein Geld aber wenig später in sein Spiel investieren konnte. Natürlich war alles mal wieder ganz anders: “Da muss man dazu sagen, dass ich bei ‘Boggemon GO’ immer einige Coins über hab, die hab ich mir jetzt ned speziell gekauft, sondern die hab ich … äh … schon länger drauf gehabt. Ich hab gesacht, für 10€ hau’ ich noch mal Coins raus, aber des is’ im Prinzip halt so, dass ich quasi für 10€ Wert Coins rausgehauen hab. Es spielt auch letzten Endes keine große Rolle, was ich da gemacht hab oder nicht.” (Doch. Weil du schon wieder lügst ohne Ende und dumme Ausreden erfindest.)

Rainerle hat mit dem Video vom Sonntag bloß versucht, auf seine “Art und Weise zu helfen”: “Meine Art zu helfen, sollte vor allem darauf bezogen sein, dass ich versuche, Leude darauf aufmerksam zu machen.” (Ohne dich hätte bestimmt niemand davon erfahren.)
“Wenn es nach mir geht, würde ich da hinfahren, aber die Möglichkeit hab ich ned.” Einerseits hat er natürlich momentan kein Auto und andererseits würde wegen der Hater während seiner Abwesenheit “die Apokalypse ausbrechen” und sein Haus “abgefackelt werden”: “Wahrscheinlich würden die Leude hier einbrechen und meinen Rechner klauen und was weiß ich noch alles.” (Es wäre tatsächlich besser für die Allgemeinheit und auch für dich, wenn man dir den Zugang zum Internet einfach komplett verwehren würde.)

Selbstverständlich geht ihm das alles “am meisten auf die Nüsse”, da er ja so gerne “da irgendwas machen” würde und auch gerne seine “Ruhe” hätte.
Hinweis darauf, dass er das letzte Video und diesen Vlog “bewusst” nicht monetarisiert, weil er damit “keine Kohle” verdienen möchte: “Es war mir auch wichtich, dafür zu sorgen, dass ich kein Geld damit verdiene. […] Ich möchte gerne eher, dass ihr, bevor ihr da irgendwie versucht, bei mir zu spenden oder irgendwas, eben das unterstützt.” (Das kauft dir sowieso niemand ab.)

Die Hater versuchen mal wieder, ihn “zu verunglimpfen” …



Rainerle kennt “ein, zwei Leude”, die sich gerade “in NRW” aufhalten und die er “gebeten” hat, ihm “Informationen zukommen zu lassen, wie’s jetzt da aussieht”. (Du könntest auch einfach mal Nachrichten schauen, wie wäre es damit?)

Da er von “Fans” und “Hatern” immer viele Sachen zugesendet bekommt, hat er sich überlegt, “die sinnvollsten Sachen davon zusammenzupacken, auch teilweise was von den Essenssachen” und diese “irgendwo hinzuschicken”. (Gronkh würde sich sicher über ein Spendenpaket von dir freuen!)
Erst heute kam ein Paket mit einem “Spielzeug für Kinder” bei ihm an - früher hat er solche Dinge bereits einem “Kindergarten geschenkt”.
Er möchte “ein kleines Lager” für Geschenke einrichten, die er nicht gebrauchen kann, aber später an “Organisationen” weitergeben möchte.
“Ich hab zum Beispiel Leckerli bekommen für Hunde. Und auch für Katzen. […] Das war’n so zwischen zwei und fünf Kisten teilweise.” (Ich weiß ja nicht, ob ich meinem Haustier so gerne altes Futter aus deiner Bruchbude anbieten würde …)

ACHTUNG: Rainerle bittet nicht darum, ihm Sachen zuzuschicken, die er dann weiter verschicken kann!
So. Und jetzt haltet euch bitte fest. Schluckt euren Kaffee herunter und stellt die Tasse ab. Rainerle hat nämlich einen ganz tollen Einfall: “Was ich zum Beispiel auch mitschicken kann und auch werde - das is’ n kompletter Witz, aber mehr hab ich halt ned - des sind diese Deggelchen. […] Die sind lediglich zum Abdecken von Unterputzdosen, aber da viele Häuser und vermutlich auch viele Stromkreise kaputt sind und viele solcher Abdeckdeggl jetzt auch wieder gebraucht werden, hab ich mir gedacht, wir machen’s so, dass ich die einfach mitverschicke.” (Fällt euch dazu noch irgendwas ein? Gut. Mir nämlich auch nicht.)
“Mehr hab ich ned!” (Ja, du bist durch und durch ein guter Mensch, wir haben es verstanden.)

Er hat überlegt, ob er noch andere Dinge zum Spenden erübrigen könnte und es wird sicher auch viel Kleidung gebraucht, doch seine “Kleidergröße wird vermutlich kaum jemandem passen”. (Und selbst wenn: Niemand ist auf deine versifften Altkleider angewiesen.)

“Ich hab zwar noch Kleidung von meiner Schwester und von meiner Mutter und von meinem Vater da … und teilweise sogar noch von meiner Oma, aber ich weiß nicht, inwieweit diese Sachen helfen würden. Ich würde da mal drüber nachdenken, ich hab kein Problem, mich davon zu trennen. […] Ich hab sowieso vorgehabt, die demnächst […] der Altkleidersammlung zu geben.” (King, wer dann den berühmten gestreiften Pullover deiner Mutter bekommt.)

“Ich bin jemand, der versucht, anderen Leuden zu helfen. War ich schon immer. Ich möchte mit dem Scheiß hier auch keine Gutmenschaktion durchziehen.” (In erster Linie machst du dich auch mal wieder komplett lächerlich und ziehst den Ärger der Massen auf dich.)

“Ich werd’ jetzt einfach mal heude durchs Haus gehen und schauen, was ich alles noch so finde, was ich alles noch brauchen kann oder nicht brauchen kann … äh … beziehungsweise, was man vielleicht brauchen kann, die ich dann mitschicken kann.” (De Leute freuen sich ganz bestimmt über deinen Müll - es gibt in den Katastophengebieten ja noch nicht genug davon zu bewältigen!)

Dank der vielen Pakete, die er fast täglich bekommt, ist er im Besitz zahlreicher Pappkartons, die er für den Versand seiner Sachspenden benutzen könnte … wobei der Karton seines neuen Stuhls wahrscheinlich doch “ein bisschen zu groß” dafür ist: “Weil das kostet ja auch Geld. Und wie gesagt: Ich hab diesen Monat eigentlich kein Geld mehr, auch schon unabhängig von Boggemon GO … also es war schon eigentlich zu viel, was ich da ausgegeben hab. Aber ich werd’ mal gugg’n, ob ich da irgendwas organisieren kann, dass man das vielleicht irgendwie so verschickt … vielleicht beteiligt sich da auch jemand dran.” (Hauptsache, für dich fallen keine Kosten an und du bist deinen Müll los. Toll!)

Ihm wurde inzwischen zugetragen, “dass man nicht einfach hinfahren und da helfen soll”: “Da war ich nicht informiert genuch darüber. Da werd’ ich mich jetzt im Laufe des heudichen Tages noch informieren.” (Dass das nicht passieren wird, dürfte eigentlich jedem klar sein.)
Es ist 15 Uhr und da er eigentlich auch noch streamen möchte, wird er sich gleich darum kümmern, dass dieses Video bis 16 Uhr erscheint.
Dange fürs Zuschauen, im nächsten Video kann er “hoffentlich auch noch ‘n bisschen mehr zu dem Thema sagen, vielleicht sogar aus ‘n bisschen Quellen vor Ort”. (Lass es einfach.)

“Es is’ nicht viel, was ich machen kann, aber ich hoffe, dass es trotzdem irgendwo hilft.” (Deine Hilfe ist ein sehr schlechter Scherz. Mehr nicht.)
Man sollte unbedingt helfen und man könnte ja vielleicht bei “Krankenwägen” oder der “Feuerwehr” fragen, “ob die euch mitnehmen, beziehungsweise ob ihr mit denen mitfahren könnt, damit ihr denen helfen könnt”. (Die werden sich freuen …)
“An alle aus NRW: Ich hoffe, dass es euch gut geht und ich hoffe, dass es bei euch bald wieder besser läuft. Ich hoffe, dass ich mit diesem Video dem ein oder anderen vielleicht auch ‘n bisschen Kraft geben kann.” (Die Menschen dort haben sicher nichts Besseres zu tun, als sich deine Videos anzuschauen, während ihre Existenzen in Trümmern liegen und es vielerorts nicht einmal Strom gibt.)
“Haut rein!”

Doch Rainerle meldet sich doch noch einmal zu Wort: “Mit is’ natürlich vollkommen bewusst, dass sowas wie diese Deggl ‘n totaler Witz sind. […] Aber was anderes hab ich halt ned.” (Gib doch einfach endlich a Ruh!)

Bevor er seine Hilfspakete auf den Weg bringt, wird er uns die gesammelten Spenden zeigen.
Er “weiß genau”, dass in den Kommentaren wieder stehen wird, dass er versucht, “seinen Müll loszuwerden”, “aber des stimmt ned”: “Wenn ich was anderes hädde, würd’ ich was anderes mitschicken, aber ich hab eben ned viel.” (Vor allem hast du kein Taktgefühl.)

Er könnte außer den Federdeckeln auch noch “ein paar Dosen” Fertigfutter, “Heringsfiletbüchsen” und 16 seiner “20 Päckchen” Kartoffelknödel sowie 10 der 15 vorhandenen Packungen Kartoffelpürree der Marke “jeden Tag” spenden.

Rainerle setzt ein gequältes Grinsen auf: “Es is’ nicht viel. Aber es is’ alles, was ich hab.” (Da sollten die Leute dir am besten auch ganz dringend wieder ordentlich was spenden, was?)

Erneuter Hinweis darauf, dass er sich durch die Videos auf keinen Fall “bereichern” möchte.
“Bis zum nächsten Mal, euer Drache.”



Herrje.

Nach dieser Shitshow ist man doch einfach nur noch sprachlos.

Kurz darauf schwang Rainerle sich für einen kurzen nachmittäglichen Stream vor die Webcam, um mal wieder über “Migräne” zu klagen:

Rainerle verschwindet aus dem Bild und kehrt nach ein paar Minuten mit einer albernen Sonnenbrille (angeblich “eine ganz normale Schweißerbrille”) auf der Nase zurück.
“Ich bin heute ein bisschen lichtempfindlich.”
Er hat Kopfschmerzen. An Flüssigkeitsmangel kann das aber nicht liegen, denn er hat “seit Elfe” bereits drei Flaschen Schwibbschwabb getrunken. Eine Kopfschmerztablette hat er auch genommen. (Du kannst gerne offline gehen!)
Rainerle zieht die Brille doch wieder aus, weil er sich sonst “anstrengen” muss, um den Chat zu lesen. (Vielleicht brauchst du auch einfach mal eine Brille mit Stärke? Oder gar eine neue Netzhaut?)
Kaugummikauen hilft ihm bei “Migräne”, vielleicht liegt das daran, weil dadurch die Durchblutung im Kopf “angeregt” wird.
Er zeigt uns auf der Überwachungskamera, dass mal wieder ein paar Leute vorm Tor stehen.
“Jetzt hab ich den Punkt erreicht, wo die Migräne erreicht wird, was die Kopfschmerzen zu Migräne steigert.” (Du hast immer noch kein Migräne.)
“Was gibt’s Schlimmeres als Migräne, kopfschmerztechnisch?” (Wahrscheinlich Cluster-Kopfschmerzen - im englischen Sprachgebrauch auch als “Suicide Headache” bekannt.)
Die Kopfschmerzen werden auf wundersame Weise plötzlich ein “bissle besser”.
Rainerle fährt sich mit den Fingern durchs Haar, zieht die Sonnenbrille auf und befindet, dass seine Frisur so “gar nicht so schlecht” aussieht. (Ich sag’s ja: Du brauchst eine Brille.)
Im Chat schreibt eine Userin, dass sie gut darin wäre, Nackenschmerzen wegzumassieren. Rainerles Reaktion: “Na dann auf, komm her! Du massierst mir Nackenschmerzen weg und ich dir andere Sachen.” (Das klingt nach einem schlechten Deal.)
Er hantiert mit seinem Rückenkratzer und macht anzügliche Bemerkungen, dass man das gute Stück ja ausfahren könne …
“Angebote zu bekommen bringt dir nix, wenn du ihn nicht wegstecken kannst. Das heißt im Klartext: Angebote sind viele da, aber am Ende zieht jeder den Schwanz ein. ”
“Toll, bluten tu ich auch schon wieder.” (Erst die Migräne und dann menstruierst du auch noch …)
Er hat heute “viermal” bei der Polizei angerufen, doch gekommen ist sie kein einziges Mal: “Seltsam, äußerst seltsam.” (Wundert es dich wirklich?)
Tschötschö nach fast 49 Minuten.

Am Abend gab’s dann schließlich auch noch einen unfassbar langweiligen “Overlord 2”-Daddelstream mit einer Menge schlechter Laune:

Es werden Drachis im Chat angepampt: “Nein, ich bin kein Nazi. Und war auch nie einer. Ich hab mein Leben mit Punks verbracht, nur mal so am Rande. Wenn ich ‘n Nazi wär’, dann könnt’ ich mir gleich die Pulsadern aufschneiden.” (Und woher hast du dann deine rechten Freunde, mit denen du hin und wieder so gerne prahlst?)
“Politische Scheiße”, “Fußball” und “Religion” haben in seinem Stream nichts verloren.
Der Ungehorsam im Chat raubt Rainerle den Spaß am Daddeln: “Da hab ich echt scho’ widder Lust, einfach gleich hinzuschmeißen und direkt aufzuhör’n. […] Hab jetzt eigentlich trotz meiner Kopfschmerzen, meiner Migräne und alles … gedacht, ich mach’ jetzt doch noch heude mit Overlord weider und jetzt kommt widder so ‘ne Scheiße bei dem Ganzen raus. Krieg’ ich scho’ widder so ‘n Hals, Alder!” (Dann solltest du deine ach so schlimme mal lieber offline auskurieren, anstatt stundenlang vor dem Bildschirm zu kleben.)

“Sorry, aber wenn ihr euch ned benehmen könnt, hab ich keinen Bock auf diesen Scheiß. Da könnter mir gerne mal den ARSCH LECKEN. Is’ mir scheißegal. Is’ mir echt scheißegal. Ich hab meinen Abend geopfert, hab Kopfschmerzen wie die Seuche, hab mir Gedacht, ich spiel’ jetzt ‘n bisschen, dachte, ich kann mich mal ‘ne Stunde oder zwei auf mein Spiel konzentrier’n … äh … ohne da irgendwas zu machen. Deswegen würd’ ich jetzt mal sagen, wir lassen’s bleiben.” (Sehr gut.)
Es wird noch eine Weile geschimpft und gejammert: “Ich werd’ mir jetzt noch mal zwei Kopfschmerztabletten einschmeißen und ins Koma fallen, damit ich meine Ruhe hab und meine Kopfschmerzen endlich aufhören.”

Wusstet ihr eigentlich schon, dass er “totale Kopfschmerzen” hat und vorhin sogar eine Sonnenbrille tragen musste, weil ihm “das bisschen Sonnenlicht extrem Schmerzen bereitet hat im Kopf”? (Welches Sonnenlicht?)

Gerade hat er sich während des Streams trotz seiner schlimmen Schmerzen “mit zwei fetten Strahlern anscheinen” lassen, damit er gut ausgeleuchtet ist. (Wow, du gibst wirklich alles für deine Fans!)

“Ich seh’ des halt beim besten Willen nicht ein, dass ich meine Freizeit dafür opfer’, mein Kopf, der mir fast platzt … äh … und ihr euch ned mal ‘ne halbe Stunde, Stunde benehmen könnt, sondern es die ganze Zeit Stress gibt.”
“Diese Scheiße” lässt er sich “nicht gefallen” … bla bla bla …
“Ich hab jetzt ECHT RICHTICH brutale Kopfschmerzen, die jetzt noch schlimmer geworden sind durch die ganze Scheiße.”
“Bis dann” nach einer Stunde und 20 Minuten.
Ja, dann:

BYE.

Sag mal, Rainerle: Wieso hast du eigentlich nicht tatkräftig mit angepackt, als Emskirchen vor Kurzem unter Wasser stand?

Naja, vielleicht will Gino deine Federdeckel ja als Pizzabelag …

Altschauerberganzeiger

Sonntag, 25 Juli , 2021 by Rodebert
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