The Evil Chicken - Kapital 17



Zunächst war Gargamel ungehalten, als Rock ihn in einer wichtigen Beratung mit dem Geisterführer Roderick störte. Doch als Rock vortrug was er zu sagen hatte, besserte sich seine Laune erheblich.

„Ein magisches Artefakt! Ich wusste, das es mit Chris de Burgh irgendwas auf sich hat!“, sagte Gargamel euphorisch.

In diesem Moment kam ein weiterer Servant in den Raum. „Messias, Herr, König Lucas flieht. Man sah ihn einen Pegasus satteln. Solen wir ihn vom Himmel holen?“

„…Nein…Rock, hold dir ein par Männer und dann verfolgst du ihn. Er wird dich gradewegs zum Artefakt führen.“, sagte Gargamel nachdenklich.

Rock salutierte und ging aus dem Raum.

„Roderick, Servant ihr kommt mit mir. Jetzt wo der König weg ist, ist Chris de Burgh leichte Beute.“

An diesem Tag begannen Gargamels Truppen den Angriff auf die Stadt. Zwar kämpften die Männer von König Lucas verbissen um jedes Haus, doch sie wurden immer mehr zurück gedrängt. Trotz ihrer besseren Bewaffnung und Ausbildung, waren sie den zahlenmäßig stark überlegenen Evil-Chicken Anhängern und Geistern stark unterlegen. Reihenweise sanken sie mit schmerzverzerrten Gesichtern zu Boden, wenn Geister in sie eindrangen. Ab und zu tötete ein Geist aus Langeweile einen der Evil-Chicken Anhänger, doch es trat immer wieder ein neuer an seinen Platz.

An diesem Abend wurde es nicht dunkel. Brennende Häuser und Menschen verwandelten die Nacht in Tag. Blut färbte die Straßen rot. Im Chris-Bach schwammen Leichen über Leichen, doch noch immer tobte der Kampf. Beide Parteien waren in ihrer Weise von dem Gemetzel angespornt worden. Die Soldaten König Lucas’ kämpften ums nackte Überleben und um das ihrer Familien. Geister und Servants waren schlicht und einfach in einen Blutrausch verfallen.

Doch die Geister waren nicht ganz so effektiv, wie Gargamel am Anfang gedacht hatte. Manche ihrer Opfer schüttelten die Geister ab, die sie befielen und waren fortan immun.

Plötzlich schallte eine Geisterhafte Stimme durch die Stadt: „ICH BIN EVIL-Chicken. Euer Messias. Ihr hindert meine Jünger an der Erfüllung ihrer Pflicht. Gebt auf und die Hälfte von euch wird verschont werden. Es ist das beste Angebot das ihr kriegen könnt. Ihr habt eine Stunde.“

Kaum waren diese Worte gefallen, verschwanden Servants und Geister von den Straßen. Die Soldaten König Lucas’ standen wie vom Donner gerührt da. Dann bewegten sich die ersten und begannen Tote und Verletzte zu ihrer Basis zu tragen.

Gargamel war zufrieden mit sich. Er hatte die größtmögliche Wirkung erzielt, die mit Magie zu bekommen war. Wenn sie erst mal alle in seiner Hand waren, würde er drei Viertel von ihnen den Geistern opfern und den Rest seiner Armee einverleiben. Dann würde ihm nichts mehr im Wege stehen, denn mit jedem Menschen den ein Geist tötete würde er mächtiger. Dann würden selbst die Phantome und Goronkh kein Problem mehr darstellen.

Mit solchen Überlegungen verbrachte Gargamel beinahe die ganze Frist, die er den Soldaten des Königs gestellt hatte.

Dann kurz vor Ende kam ein Bote ins Zimmer gehetzt.

„Und“, fragte Gargamel: „Haben sie sich ergeben?“

„Nein, Messias, sie haben das Heiligtum angegriffen“…

Sonntag, 8 März , 2020 by Rodebert
Kommentar hinzufügen (1656 views)

Kommentar hinzufügen

Die Felder Name und Kommentar sind Pflichtfelder.